„Ohne Schulabschluss, keine Arbeit“
01. Juli 2010
Der Großteil der deutschen Schüler bemüht sich nach dem Schulabschluss um einen Ausbildungs- oder Studienplatz, leider ist das nicht immer selbstverständlich. Gerade im Osten verlassen immer Jugendliche die Schule ohne einen Abschluss und steuern direkt die Agentur für Arbeit an. Nicht nur für die Schüler ergibt sich somit eine ernste Identitätskrise, auch dem Arbeitsmarkt fehlt der qualifizierte Nachwuchs. Denn die Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich längst gelockert, Stellen sind genügend vorhanden, doch immer weniger Bewerber erfüllen die Grundvoraussetzungen.
Mittlerweile ist jeder sechste Mensch zwischen 20 und 30 Jahren ohne Berufsabschluss und befindet sich auch nicht in Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen, gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund haben häufig Probleme die Schule gut, geschweige denn überhaupt abzuschließen. Immerhin fehlen über einem Drittel, die für den Arbeitsmarkt nötigen Grundqualifikationen. So haben Ungelernte auch in Zukunft deutlich geringere Chancen auf ein geregeltes Arbeitsleben.
Die Indikatoren
Die Gründe für eine gescheiterte Schullaufbahn sind oftmals identisch mit dauerhafter Arbeitslosigkeit. Ein sozialschwaches und finanziell schwieriges Umfeld, vor allem in Familien in denen Hartz 4, das Haupteinkommen bildet, gehen mit häufig nur gering gebildeten Eltern als Vorbildern einher. Besonders im Osten, ist die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss mit 11,6 Prozent gegenüber dem Westen mit 6,7 Prozent unverhältnismäßig hoch. Auch hier überwiegt wieder der Anteil der Kinder, deren Eltern ursprünglich nicht in Deutschland geboren wurden.
Maßnahmen
Bund und Länder versuchen gemeinsam diesem Negativ-Trend entgegenzusteuern. Im Gespräch sind unter Anderem die frühkindliche Bildung zu fördern und die bundesweite Einrichtung von Ganztagsschulen. So würden Kinder aus Problemfamilien frühzeitig an einen geregelten Tagesablauf gewöhnt werden und erhalten neue Perspektiven. Auch eine individuelle Betreuung und Förderung durch einen Lehrkörper, halten Experten für sinnvoller, als die momentan praktizierte „Eliteförderung“. Dazu müssen vor allem Institutionen wie Haupt- und Sonderschulen kernsaniert werden und auf ein einheitliches Niveau angehoben werden.
Mittlerweile ist jeder sechste Mensch zwischen 20 und 30 Jahren ohne Berufsabschluss und befindet sich auch nicht in Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen, gerade Jugendliche mit Migrationshintergrund haben häufig Probleme die Schule gut, geschweige denn überhaupt abzuschließen. Immerhin fehlen über einem Drittel, die für den Arbeitsmarkt nötigen Grundqualifikationen. So haben Ungelernte auch in Zukunft deutlich geringere Chancen auf ein geregeltes Arbeitsleben.
Die Indikatoren
Die Gründe für eine gescheiterte Schullaufbahn sind oftmals identisch mit dauerhafter Arbeitslosigkeit. Ein sozialschwaches und finanziell schwieriges Umfeld, vor allem in Familien in denen Hartz 4, das Haupteinkommen bildet, gehen mit häufig nur gering gebildeten Eltern als Vorbildern einher. Besonders im Osten, ist die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss mit 11,6 Prozent gegenüber dem Westen mit 6,7 Prozent unverhältnismäßig hoch. Auch hier überwiegt wieder der Anteil der Kinder, deren Eltern ursprünglich nicht in Deutschland geboren wurden.
Maßnahmen
Bund und Länder versuchen gemeinsam diesem Negativ-Trend entgegenzusteuern. Im Gespräch sind unter Anderem die frühkindliche Bildung zu fördern und die bundesweite Einrichtung von Ganztagsschulen. So würden Kinder aus Problemfamilien frühzeitig an einen geregelten Tagesablauf gewöhnt werden und erhalten neue Perspektiven. Auch eine individuelle Betreuung und Förderung durch einen Lehrkörper, halten Experten für sinnvoller, als die momentan praktizierte „Eliteförderung“. Dazu müssen vor allem Institutionen wie Haupt- und Sonderschulen kernsaniert werden und auf ein einheitliches Niveau angehoben werden.
Kommentar: Wunderbar, Du möchtest einen Kommentar zu "„Ohne Schulabschluss, keine Arbeit“" schreiben.
Minijobs
My Dreamlapse from Mitch Myers on Vimeo.
Studienjournal
© Rido / shutterstock.com
Viele Studierende werden kurz vor Ende mit der Frage konfrontiert, ob sie einen Masterstudiengang anschließen möchten...
© michaeljung / shutterstock.com
In der Theorie wissen sie genau wie es geht. Auch in den meisten WGs wird Wasser und Strom gespart und Müll...
© Phase4Studios / shutterstock.com
„Studieren in Fernost“ heißt eine Imagekampagne, die durch die fünf ostdeutschen Bundesländer ins Leben gerufen...
Bewerbungstipps
© Halfpoint / www.shutterstock.com
Wir haben für Euch eine Muster Initiativbewerbung erstellt. Das Ganze ist Kostenlos und steht jedem für eine...
© Yuri Arcurs / shutterstock.com
Das Erste, was dein zukünftiger Arbeitgeber von dir zu sehen bekommt, ist die Bewerbungsmappe. Deswegen solltest du...
© Alexander Raths / www.shutterstock.com
Im Vorstellungsgespräch bekommt der Personaler den ersten persönlichen Eindruck vom Bewerber. Gerade deshalb ist es...
Weiterführende Informationen
Ähnliche Artikel finden? Suchen Sie weiter mit Google:
