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Durch Auslandsaufenthalte können angehende Akademiker nicht nur zusätzliche Kompetenzen erwerben und Erfahrungen sammeln. Ein Aufenthalt im Ausland liegt voll im Trend und hilft dabei die eigene Persönlichkeit zu entwickeln und den Horizont zu erweitern. Hinzu kommt das Internationalen Erfahrungen in Wissenschaft und Arbeitsleben eine immer größer werdende Bedeutung zukommt.
Immer mehr Studenten zieht es ins Ausland. Besonders gefragt sind Länder wie Frankreich oder Großbritannien. Dies belegt auch eine Hochschulstudie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und dem HIS-Institut für Hochschulforschung. Dem Datenreport „Wissenschaft weltoffen 2011“ nach wechselt jeder 20. Bachelor für den anschließenden Master-Abschluss in ein anderes Land. Besonders gefragt war dies bei Bachelor-Absolventen aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftssektor. Weniger Enthusiasmus legten in diesem Zusammenhang Studierende der Ingenieurwissenschaften an den Tag.
Die Studie zeigte, dass bereits im Jahre 2009 bis zu 3.500 Bachelorstudenten des Abschlussjahrganges ihr Studium im Ausland zu Ende gebracht haben. Sollte diese Tendenz anhalten, wären das in zwei Jahren auf Grund der steigenden Studentenzahlen etwa 11.000 Studenten im Jahr. Der wichtigste Beweggrund für ein Studium im Ausland war eine bessere Studienqualität. Dies gaben 54 Prozent der Befragten Studenten an. 53 Prozent gaben an, dass der entsprechende Masterstudienlehrgang den Ausschlag gegeben habe. Rund 28 Prozent gaben an, aus persönlichen Gründen ins Ausland gehen zu wollen. Insgesamt haben im Jahr 2008 rund 100.000 Deutsche im Ausland studiert. Im Vergleich dazu: 1999 waren es nicht einmal halb so viele. Zuzuschreiben ist dieses Wachstum dem Bolonga-Abkommen, das seit dem Jahr 2010 dafür einsteht, dass Studienabschlüsse und im Ausland erbrachte Leistungen europaweit vergleichbar und anerkannt sind. 40 europäische Staaten haben sich der Konvention bereits angeschlossen.
Gestiegen sind aber nicht nur die Zahlen der Deutschen, die an ausländischen Unis studieren. Es sind auch zunehmend mehr ausländische Studenten hierzulande anzutreffen. Laut Angaben der aktuellen Studie des DAAD waren im Studienjahr 2010 rund 181.000 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das entspricht jedem zehnten Studierenden. Besonders gefragt sind bei den überwiegend aus Asien und dem osteuropäischem Raum stammenden Studenten ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.
Internationale Mobilität & finanzielle Förderung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, hat es sich zum Ziel gesetzt, dass mindestens die Hälfte der Studierenden zum Studium oder zu einem studienbezogenem Praktikum ins Ausland gehen kann. Auch Sprachkurse im Ausland stehen im Fokus. Des Weiteren sollten mindestens 20 Prozent der Studierenden zumindest ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen. Das BMBF fördert die Mobilität der deutschen Studenten. Dies geschieht mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes sowie durch Bafög-Leistungen. Seit der Novellierung des Bundesausbildungsgesetzes ist seit dem 01.01.2008 das gesamte Studium, inklusive des Studienabschlusses innerhalb der Europäischen Mitgliedsstaaten sowie der Schweiz förderungsfähig. Somit wird ein wichtiger Beitrag zu Mobilität und Flexibilität der Studierenden geleistet. Auch außerhalb der EU können darüber hinaus Studienaufenthalte bis zu einem Jahr, gegebenenfalls auch bis zu fünf Semestern gefördert werden. Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst, DAAD, und die ERASMUS-Programme vergeben außerdem Stipendien.
Immer mehr Studenten zieht es ins Ausland. Besonders gefragt sind Länder wie Frankreich oder Großbritannien. Dies belegt auch eine Hochschulstudie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und dem HIS-Institut für Hochschulforschung. Dem Datenreport „Wissenschaft weltoffen 2011“ nach wechselt jeder 20. Bachelor für den anschließenden Master-Abschluss in ein anderes Land. Besonders gefragt war dies bei Bachelor-Absolventen aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftssektor. Weniger Enthusiasmus legten in diesem Zusammenhang Studierende der Ingenieurwissenschaften an den Tag.
Die Studie zeigte, dass bereits im Jahre 2009 bis zu 3.500 Bachelorstudenten des Abschlussjahrganges ihr Studium im Ausland zu Ende gebracht haben. Sollte diese Tendenz anhalten, wären das in zwei Jahren auf Grund der steigenden Studentenzahlen etwa 11.000 Studenten im Jahr. Der wichtigste Beweggrund für ein Studium im Ausland war eine bessere Studienqualität. Dies gaben 54 Prozent der Befragten Studenten an. 53 Prozent gaben an, dass der entsprechende Masterstudienlehrgang den Ausschlag gegeben habe. Rund 28 Prozent gaben an, aus persönlichen Gründen ins Ausland gehen zu wollen. Insgesamt haben im Jahr 2008 rund 100.000 Deutsche im Ausland studiert. Im Vergleich dazu: 1999 waren es nicht einmal halb so viele. Zuzuschreiben ist dieses Wachstum dem Bolonga-Abkommen, das seit dem Jahr 2010 dafür einsteht, dass Studienabschlüsse und im Ausland erbrachte Leistungen europaweit vergleichbar und anerkannt sind. 40 europäische Staaten haben sich der Konvention bereits angeschlossen.
Gestiegen sind aber nicht nur die Zahlen der Deutschen, die an ausländischen Unis studieren. Es sind auch zunehmend mehr ausländische Studenten hierzulande anzutreffen. Laut Angaben der aktuellen Studie des DAAD waren im Studienjahr 2010 rund 181.000 Ausländer an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Das entspricht jedem zehnten Studierenden. Besonders gefragt sind bei den überwiegend aus Asien und dem osteuropäischem Raum stammenden Studenten ingenieurwissenschaftliche Studiengänge.
Internationale Mobilität & finanzielle Förderung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, hat es sich zum Ziel gesetzt, dass mindestens die Hälfte der Studierenden zum Studium oder zu einem studienbezogenem Praktikum ins Ausland gehen kann. Auch Sprachkurse im Ausland stehen im Fokus. Des Weiteren sollten mindestens 20 Prozent der Studierenden zumindest ein oder mehrere Semester im Ausland verbringen. Das BMBF fördert die Mobilität der deutschen Studenten. Dies geschieht mit Hilfe des Deutschen Akademischen Austauschdienstes sowie durch Bafög-Leistungen. Seit der Novellierung des Bundesausbildungsgesetzes ist seit dem 01.01.2008 das gesamte Studium, inklusive des Studienabschlusses innerhalb der Europäischen Mitgliedsstaaten sowie der Schweiz förderungsfähig. Somit wird ein wichtiger Beitrag zu Mobilität und Flexibilität der Studierenden geleistet. Auch außerhalb der EU können darüber hinaus Studienaufenthalte bis zu einem Jahr, gegebenenfalls auch bis zu fünf Semestern gefördert werden. Organisationen wie der Deutsche Akademische Austauschdienst, DAAD, und die ERASMUS-Programme vergeben außerdem Stipendien.
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